Buch Titel: Zwei Mamas für Oscar

Autor: Susanne Scheerer, Illustriert von: Annabelle von Sperber

Familie ist wie ein Regenbogen: Es gibt alle Farben.

Zwei Mamas für Oscar

Wie aus einem Wunsch ein Wunder wird

Bilderbücher (Erste Geschichten ab 4 bis 6 Jahren)

Wie kommt es, dass Oscar zwei Mamas hat, fragt sich Tilly. Ihre große Schwester Frieda erklärt ihr, dass Oscars Mamas sich sehnlichst ein Kind gewünscht hatten, doch leider vergeblich. Dann lernten sie Tillys und Friedas Eltern kennen, und Oscars Mamas bekamen von Friedas und Tillys Papa Samen gespendet. So kam schließlich Oscar zur Welt, und aus einem großen Wunsch wurde ein noch größeres Wunder.

„Zwei Mamas für Oscar“ behandelt das aktuelle Thema „Regenbogenfamilie”: Lebendig, anschaulich und kindgerecht erzählt macht das Buch es Eltern und Erziehern leicht, mit Kindern ab drei Jahren über Vielfalt zu sprechen.

Verlag: ellermann
Erscheinungstermin: 20. August 2018
ISBN: 978-3-7707-0084-4
Inhalt: 32 Seiten, gebunden, mit farbigen Abbildungen
Format: 28.6 x 22.1 cm

Thema Regenbogenfamilie – das politische Kinderbuch

“Oscar hat zwei Mamas und fragt sich, wie er ohne Papa eigentlich auf die Welt kommen konnte.  ‚Zwei Mamas für Oscar’ ist ein fantasievolles, illustriertes Buch über die Sehnsucht nach einem Kind, lesbischer Liebe und die Angst davor sich aufzulösen, wenn sich das sehnlichste Sehnen nicht erfüllt.
Es ist ein Buch über neue Familienkonzepte und übers Teilen.”

Zwei Mamas für Oskar „Wie aus einem Wunsch ein Wunder wird“.

Zuerst war ich skeptisch als der Ellermann Verlag (Verlagsgruppe Oettinger) mich fragte, ob ich zum Thema Sehnsuchtskind und Samenspende ein Bilderbuch illustrieren würde. „Sie können so gut symphatische, moderne Frauen zeichnen!“ Aber ich war sofort neugierig. Es sollte um eine persönliche Geschichte gehen, um eine sehr engagierte Autorin, die ein Crowdfunding auf den Weg gebracht hatte und mit ihrem Content in den Startlöchern stand.

Ich traf Susanne Scheerer in Berlin. Danach war mir klar: Das Buch möchte ich mitgestalten. Aber es sollte unbedingt frisch und modern, humorvoll und ernsthaft werden. Wir planten recht schnell gleich nach der Geschichte im Buch eine Aufklärungseite im Anhang ein. Dort wird explizit gezeigt wie ein Baby wirklich gemacht wird. Einmal durch heterosexuell einmal durch Homo Heiminsemination. Das war dann auch eine zeichnerische Herausforderung für mich. Die Verlegerin, die Autorin Susanne Scheerer und ich haben versucht ein berührendes und zeitgemäßes Aufklärungsbuch zu gestalten, das einen Blick über den hetero normativen Tellerrand ermöglicht. Ich fand es sehr spannend, in diesem Segment ein Buch zu illustrieren. Spürte die Verantwortung, die Balance zwischen Humor, Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit gut auszutarieren.

Ganz besonders wichtig war mir in diesem Projekt die Farbgebung, das Farbkonzept habe ich bewusst peppig angelegt, mit den starken Kontrastfarben Pink – Indigo und Grün. Frisch und modern.

Auszug aus einem Interview mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Fakultät Geistes – und Kulturwissenschaften Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft

„Susanne Scheerer und Annabelle von Sperber haben ein wunderbares Bilderbuch geschaffen, das sowohl für Kinder als auch für Erwachsene von Bedeutung ist. Es behandelt Themen wie Regenbogenfamilien, gleichgeschlechtliche Liebe, Toleranz, Teilen, aber auch Verzweiflung, Sehnsucht und Angst. Es vereint somit sämtliche Herausforderungen, die unsere Gesellschaft heute bei der Frage nach dem idealen Familienkonstrukt hat.

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