
Autorin: Anja Tuckermann, Illustration und Typografie: Annabelle von Sperber.
Damals in der Rosenstraße
Kinderbuch über den Widerstand gegen die Nazi-Diktatur. Empfohlenes Alter ab 10 Jahren.
1943 protestierten in Berlin Frauen und Kinder für die Freilassung jüdischer Männer – mit Erfolg. Die Geschichte erzählt eindrucksvoll vom Mut einer Familie und verbindet Sachwissen mit einer spannenden Erzählung. Regt zum Gespräch über den Nationalsozialismus an und zeigt ein hoffnungsvolles Beispiel für Widerstand.
Produktdetails
Verlag: FISCHER Sauerländer
Erscheinungstermin: 26.01.2026
1. Auflage
Autorin: Anja Tuckermann
Illustration und Typografie: Annabelle von Sperber
Sachbuch Hardcover
Gebundene Ausgabe mit 48 Seiten
25 farbige Abbildungen
Format (B x L): 24.1 x 31.2 cm
empfohlenes Alter: ab 10 Jahre (Jugendbuch)
ISBN: 978-3-7373-7354-8










Widerstand ist möglich
Zum Artikel aus der Süddeutsche Zeitung (Hauptausgabe) vom 11.04.2026
Eindrückliches Beispiel für den Widerstand im Nationalsozialismus
Pressestimmen:
In knappen Sätzen und klug gewählten Szenen rekonstruiert Tuckermann alltägliche Bedrohung und Schikane, die alarmierende Farbigkeit der wirkungsvollen Bilder macht sie sichtbar und spürbar. Christine Knödler, Süddeutsche Zeitung Published On: 2026-04-11
***Wenn Mut plötzlich ganz leise wird***
Manchmal sitzt man beim Lesen da und merkt, wie leise es plötzlich im Raum wird. Genauso ein Buch ist „Damals in der Rosenstraße“. Eigentlich als Kindersachbuch gedacht, tatsächlich aber ein gemeinsamer Herzklopfmoment zwischen Couch, Leselampe und ganz vielen unausgesprochenen Gedanken.
Die Geschichte von Doris trifft sofort. Kein großes Pathos, kein erhobener Zeigefinger – sondern dieses beklemmende Gefühl, wenn der Vater plötzlich weg ist und niemand erklärt, warum. Beim Lesen rutschte ein leises „Das ist unfair“ über die Lippen neben mir. Stimmt. Genau das ist es. Unfair, grausam, absurd. Und genau deshalb wirkt es.
Besonders stark ist die Rosenstraße selbst. Diese Frauen. Diese Kinder. Kein heldisches Geschrei, sondern Ausharren, Zittern, Wiederkommen. Beim Abschnitt über die protestierenden Mütter kam die Frage: „Hatten die keine Angst?“ Kurze Pause. Hatten sie. Und sie sind trotzdem geblieben. Gänsehaut, ehrlich.
Die Sachtexte sind klug eingestreut, nie trocken, nie belehrend. Immer genau dann, wenn man selbst anfängt zu fragen. Die Illustrationen von Annabelle Sperber machen vieles noch schwerer – und gleichzeitig begreifbarer. Man schaut hin, man kann nicht wegsehen. Genau richtig so.
Zwischendurch wurde gestoppt, diskutiert, zurückgeblättert. „Das mit den Kindern… das macht alles noch schlimmer.“ Ja. Und gleichzeitig zeigt es, wie mutig Widerstand aussehen kann. Still. Öffentlich. Erfolgreich.
Dieses Buch erzählt Holocaust-Geschichte behutsam, ehrlich und mit Hoffnung. Kein Wohlfühlstoff, aber ein verdammt wichtiges gemeinsames Lesen. Eines, das nachwirkt. Und bleibt.
A.Gerlach
In knappen Sätzen und klug gewählten Szenen rekonstruiert Tuckermann alltägliche Bedrohung und Schikane, die alarmierende Farbigkeit der wirkungsvollen Bilder macht sie sichtbar und spürbar. — Christine Knödler ― Süddeutsche Zeitung
Published On: 2026-04-11
Tuckermanns vorsätzlich schlichte Sprache gibt der Jahrhundertkatastrophe menschliche Nähe, von Sperbers überraschende Visualisierungen […] die Dominanz der Farben Gelb und Rot werfen optische Widerhaken aus. Beeindruckend! Iserlohner Kreisanzeiger Published On: 2026-02-07
Neben der Geschichte von Doris Familie […] lebt das Buch ganz besonders von den eindringlichen Illustrationen. — Dagmar Mägdefrau ― Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendliteratur e.V. Published On: 2026-01-25